FunFact #1 – Waschanlage als Therapie

Waschanlage als Therapie

Unser FunFact #1 Waschanlage als Therapie: Zwecks der CoronaSchuVO haben wir unseren Kundengang geschlossen und Sie bleiben im Fahrzeug sitzen.Nutzen Sie diese Zeit gegen negative Gefühle und wenden Sie dabei den Trick vom Psychiater Dr. Dan Pallesen an.Legen Sie ihr Smartphone an die Seite und konzentrieren Sie sich rein auf das, was während des Waschvorgangs … Weiterlesen FunFact #1 – Waschanlage als Therapie

Auto waschen – Umwelt schützen

Umweltschutz ist ein großes Thema, auch bei BEST CARWASH.
Im folgenden Artikel aus der carwashinfo Ausgabe 6 – 2019 stehen viele Fakten zum Thema Umweltschutz und warum eine regelmäßige Autowäsche, ausgenommen Handwäsche auf dem eigenen Grundstück oder auf Parkplätzen, sogar gut für die Umwelt ist!

Autowaschen – Hilfe bei Feinstaub?
Über 100.000 Tonnen Schlamm werden jedes Jahr von deutschen Autowaschanlagen ordnungsgemäß entsorgt. Dieser Schlamm besteht, neben den üblichen Sandteilchen, zum großen Teil aus den Abrieben der Autos und Straßenoberflächen. Das sind aber genau die Partikel, um die sich die Diskussion der Feinstaubbelastung an vielbefahrenen Straßen dreht.
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So hilft auch die Autowäsche: Der immer wieder aufgewirbelte Feinstaub bleibt auf den fahrenden und parkenden Autos liegen und beim Abwaschen in einer gewerblichen Autowäsche werden die Schmutzpartikel gebunden und ordnungsgemäß ent­sorgt. Eine zusätzliche Möglichkeit, um die Luft in den Innenstädten vom Feinstaub zu entlasten.

carwashinfo – Ausgabe 6 – Nov./Dez. 2019 – Roland Wunder
Auszug aus der carwashinfo Umweltschutz
Auszug aus der carwashinfo Ausgabe 06 – 2019 zum Thema Umweltschutz
Auszug aus der carwashinfo Umweltschutz
Auszug aus der carwashinfo Ausgabe 06 – 2019 zum Thema Umweltschutz

Sauberes Auto – emotional positiv
Das Auto ist mehr als Stahl, Aluminium und Kunststoff. Es verkörpert Leidenschaft, Emotion, Erinnerung. Egal ob dies durch den Reiz der Geschwindigkeit oder den Hang zur Technik geschieht. Seit seiner Erfindung und bis heute ist es in unserem Kulturkreis das Automobil, das Mobilität und Fortschritt der Technik symbolisiert. Die Faszination daran prägt auch das tägliche Handeln in den Autowaschanlagen.

Sauberes Auto – Spiegel der Person 
Alles, was wir um uns haben, ist der Spiegel unserer Persönlichkeit. Dies betrifft auch unser Auto. Wer hat nicht schon einmal von dem Auto, das ein bestimmter Mensch fährt, auf dessen Charakter geschlossen? Zumindest unbewusst kann und tut dies fast jeder. Das Auto als Spiegel unseres Innenlebens. Aber nicht nur aufgrund von Form, Farbe und Modell werden Rückschlüsse auf den Besitzer gezogen, auch ob das Fahrzeug gepflegt oder ungepflegt, sauber oder dreckig ist, spielt bei der Einschätzung der Person eine große Rolle. 

Autowaschen – Hilfe bei Feinstaub? 
Über 100.000 Tonnen Schlamm werden jedes Jahr von deutschen Autowaschanlagen ordnungsgemäß ent- sorgt. Dieser Schlamm besteht, neben den üblichen Sandteilchen, zum großen Teil aus den Abrieben der Autos und Straßenoberflächen. Das sind aber genau die Partikel, um die sich die Diskussion der Feinstaubbelastung an vielbefahrenen Straßen dreht. Mittlerweile wer­ den in stark feinstaubbelasteten Gebieten regelmäßig Fahrbahnreinigungen durchgeführt. Mittels Hochdruck bis 800 bar und anschließendem Absaugen des im Wasser gebunden Feinstaubs können bereits Verbesserungen der Luftwerte erreicht werden. So hilft auch die Autowäsche: Der immer wieder aufgewirbelte Feinstaub bleibt auf den fahrenden und parkenden Autos liegen und beim Abwaschen in einer gewerblichen Autowäsche werden die Schmutzpartikel gebunden und ordnungsgemäß ent­sorgt. Eine zusätzliche Möglichkeit, um die Luft in den Innenstädten vom Feinstaub zu entlasten. 

Autowaschpflicht in Umweltzonen? 
Feinstaubpartikel sind kleiner als 0,01 Millimeter und ge­rade deshalb so tückisch. Feinstaub kann die Atemwege schädigen, Lungenkrankheiten verschlimmern und Herz­ infarkte verursachen. Seit Jahren versuchen Bund, Länder und Kommunen die Belastung durch die Mini­Partikel zu mindern. Geändert hat sich aber bisher nichts. Werte um 80 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft sind in stark befahrenen Innenstädten gemessen worden. Mehr als 50 Mikrogramm dürfen es aber eigentlich nicht sein. Den Messungen zufolge entsteht der verkehrsbedingte Feinstaub der Partikelgröße PM 10 (bis zehn Mikrometer Durchmesser) zu rund 70 Prozent durch Reifen-, Bremsen- und Straßenabrieb sowie durch die Aufwirbelung der Staubschicht auf den Fahrbahnen. Pro Kubikmeter Luft stammen lediglich 15 Prozent Mikrogramm Feinstaub aus den Auspuffrohren der vorbeifahrenden Autos. 

E-Autos alleine sind nicht die Lösung 
Mit anderen Worten: Selbst wenn nur abgasfreie Elektroautos durch die Stadt führen, würde sich kaum etwas an der Feinstaubbelastung der Atemluft ändern. Der Abrieb von Bremsen und Reifen und deren Wiederaufwirbelung ist beim E-Auto fast genauso wie bei Autos mit Verbrennungsmotor. Das Hauptproblem liegt also woanders. Nicht die Motoren, sondern die Bremsen und Reifen unserer Autos sind die größten PM 10-Feinstaubquellen. Das bestätigen auch die Messergebnisse der zweiten Feinstaubsorte PM 2,5, deren Partikel – kleiner als 2,5 Mikrometer – vor allem im Abgas der Autos festgestellt werden. Diesen besonders winzigen Feinstaub misst die LUBW an 22 Messstationen in Baden- Württemberg, sie hat dort aber laut Pressesprecherin Tatjana Erkert „seit Jahren keine Überschreitungen der Werte“ registriert. Was fehlt sind bessere, also abriebfestere Reifen und Bremsbeläge. Allein der Staub von den Bremsen macht rund ein Fünftel der verkehrsbedingten Feinstaubemissionen in den Städten aus, wie eine Untersuchung der Schweizer Materialprüfungs- und Forschungsanstalt Empa ergab. Zusammen mit dem Verschleiß der Reifen, die pro Auto mit jedem Kilometer im Schnitt rund 0,1 Gramm Partikel freisetzen, ergibt sich hierzulande eine Gesamtmenge von jährlich weit über 111.400 Tonnen Abrieb, der durch die Atemluft wirbelt und sich auf den Straßen ablagert, fand die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) heraus. Dieser Abrieb hat es buchstäblich in sich. Denn es sind nicht nur die feinen, lungengängigen Partikel, die das Atemsystem reizen und Krankheiten auslösen können. Der Bremsen- und Reifenabrieb enthält auch einen gesundheitsschädlichen Cocktail aus Schwermetallen wie Cadmium, Kupfer, Zink und Blei. 

Marode Straßen verstärken das Problem 
Neben den Reifen und Bremsen spielt offenbar auch der marode Zustand vieler Straßen eine wichtige Rolle bei den Feinstaubemissionen. „Sind die Fahrbahnbeläge intakt, fallen die Emissionen aus direktem Straßenabrieb gering aus. Schadhafte Beläge jedoch können zu recht hohen Feinstaubemissionen führen“, stellte die Empa in ihren Untersuchungen fest. Die Schweizer Forscher empfehlen zudem, die Straßen regelmäßig zu reinigen, um das Aufwirbeln des Feinstaubs zu vermindern. Der Abrieb von Bremsen, Reifen und Straßenbelag beziffert sich mittlerweile zusammen auf fast zwei Drittel der Feinstaubemissionen. Schwebestaub entsteht, wenn ein Fahrzeug, egal welcher Art, über die Straße rollt. Einfluss auf die Menge haben die Fahrweise, die Breite der Reifen und die Straßenbeschaffenheit. Wer ständig bremst und übermäßig viel Gas gibt, verursacht mehr Feinstaub. Breitreifen haben mehr Auflagefläche und deswegen einen höheren Abrieb. Ist die Straße in einem schlechten Zustand, bedeutet das ebenfalls mehr Partikel. Wer die Luft in unseren Städten verbessern will, muss an vielen Punkten ansetzen. Ein Punkt könnte die regelmäßige Autowäsche in einer gewerblichen Anlage sein, damit der angesammelte Feinstaub aus dem gesundheitsgefährdenden Kreislauf entnommen und ordnungsgemäß entsorgt werden kann. 

Gewerbliche Autowäsche – sparsamer Umgang mit Wasser und Chemie 
Mit der Autowäsche auf dem Parkplatz oder gar im Grünen gelangen nicht nur meist hochkonzentrierte Reinigungsmittel (einige Pflegeprodukte enthalten chemische Substanzen, die für Mensch und Natur giftig wirken oder chemische Reaktionen mit akuter Vergiftungsgefahr auslösen können), sondern auch der durch sie gelöste Schmutz, Öl, Ruß und Schwermetalle ungefiltert in den Kanal oder in den Boden. Die Autowäsche in einer gewerblichen Waschanlage ist schon dadurch weitaus umweltfreundlicher, weil das Abwasser vorschriftsmäßig behandelt wird. Wohlüberlegte, sparsame Verwendung und sorgsamer Umgang senken den Verbrauch von Pflege- und Reinigungsprodukten – gut für die Umwelt. In den gewerblichen Autowaschbetrieben wird auch sehr großer Wert auf den Umgang mit Frischwasser gelegt. Empfehlung einer unteren Wasserbehörde in Hessen: „Waschen Sie das Auto in Waschanlagen, denn diese arbeiten effizienter und wassersparender als Sie zu Hause mit dem Schlauch. Waschanlagen mit Kreislaufführung des Wassers sind optimal.“ 

Sehen und gesehen werden 
In der kalten Jahreszeit ist eine Autowäsche in vielen Anlagen eine Herausforderung. Doch ein saube- res Fahrzeug dient auch der Verkehrssicherheit. Bei grauem Winterwetter sind „glänzende“ Autos von an- deren Verkehrsteilnehmern besser zu sehen. Speziell im Winter gilt das Motto: Sehen und gesehen werden. Scheiben, Scheinwerfer und Rücklichter müssen schon aus Sicherheitsgründen ständig sauber gehalten werden. Vor allem der Zustand der Frontscheibe ist von großer Bedeutung. Schmutz und Kratzer führen zu Lichtstreuung – je sauberer die Scheibe ist, desto weniger wird man vom Gegenverkehr geblendet. Umgekehrt ist ein zerkratzter, verschmutzter oder beschädigter Scheinwerfer auch eine gefährliche Blendquelle für den Gegenverkehr. Aus Untersuchungen weiß man, dass ein verschmutztes Auto wegen des deutlich reduzierten Glanzgrades erst vier Sekunden später wahrgenommen wird als ein sauberes, glänzendes. Das entspricht bei Tempo 80 km/h etwa 90(!) Metern. Mit einem Schmutzfilm fährt man wie mit einer Tarnkappe – und das erhöht die Unfallgefahr deutlich. Nach der Autowäsche in der Profianlage fährt man also nicht nur sauberer, sondern auch sicherer. 

Auto waschen – Wert erhalten 
Etwa 2 Millionen Tonnen Streusalz werden in der kalten Jahreszeit auf deutsche Straßen gestreut. Damit das Salz besser auf der Straße haftet, wird es mit Magnesium- und Calciumchlorid versetzt. Der Nachteil ist, dass es so natürlich auch an den Autos besonders gut hängen bleibt. Das Salz setzt sich hartnäckig in allen Winkeln des Fahrzeuges fest. Ist der Lack an einigen Stellen bereits angegriffen, fördern die Salzablagerungen die Rostbildung. Besonders am Unterboden und in den Radhäusern lagert sich viel von dem aggressiven Streusalz ab. Hier hilft und schützt nur die regelmäßige Unterbodenwäsche und -konservierung. Durch regelmäßige Pflege wird das Autoleben verlängert, was sich, gegenüber der Neuproduktion, positiv auf die CO2 Bilanz auswirkt. 

Werteforum einrichten – nicht unter Wert verkaufen 
Die Autowaschbranche braucht sich beim Thema Umweltschutz nicht verstecken. Im Gegenteil, wir helfen, die gewonnene Mobilität und den Erhalt unseres Planeten in Einklang zu bringen. 

carwashinfo – Ausgabe 6 – Nov./Dez. 2019 – Roland Wunder

Vielen Dank an Roland Wunder für die Erlaubnis den Artikel zu verwenden und zu veröffentlichen.